Finnland — EV-Laden und AC bis 22 kW
Ein reifer Wohnungsbau- und Gewerbeimmobilienmarkt mit regulatorischer Nachfrage.
Die Bewertung 1–5 ist HUBCOREs operative Einschätzung, wie reibungslos eine AC-Lösung bis 22 kW in der Praxis vorbereitet und geliefert werden kann. Es ist keine offizielle Länderbewertung oder eine Einschätzung der Qualität nationaler Vorschriften.
In 60 Sekunden
In Finnland sind die Anforderungen an Ladepunkte und Ladebereitschaft in Gebäuden gesetzlich festgelegt, und die Überwachung hat begonnen.
Ein bestehendes Nichtwohngebäude mit mehr als 20 Parkplätzen musste bis zum 31. Dezember 2024 mindestens einen Ladepunkt haben; die Überwachung gilt ab 2025.
Der erforderliche Punkt muss 3,7 kW überschreiten und Typ 2 und/oder CCS sein.
Der Markt ist reif, daher differenzieren wir uns durch Steuerbarkeit, Messung und Energiekostenoptimierung und nicht allein durch Hardware.
AC bis 22 kW: Was ist zu prüfen?
Bestehende Netzanschlusskapazität
Anschlusskapazität und Winter-Spitzenlast prüfen – Heizung und Laden fallen in Finnland oft zusammen.
Kapazitätserweiterung
Eine Kapazitätserweiterung ist möglich, aber Lastmanagement ist in der Regel ein schnellerer und günstigerer erster Schritt.
Entscheidung Mehrfamilienhaus
Der Entscheidungsprozess der Wohnungsbaugesellschaft und die Planungsarbeiten müssen in den Zeitplan integriert werden.
Öffentliche oder private Nutzung
Ist das Laden öffentlich zugänglich, gelten die AFIR-Anforderungen für Ad-hoc-Laden, Zahlung und Preisinformationen.
Anforderungen an Installateure
Die Planung muss den lokalen elektrischen Anforderungen entsprechen und die Installation wird von einem kompetenten lokalen Auftragnehmer durchgeführt.
Einfamilienhaus
Finlex 733/2020 regelt Ladepunkte und Ladebereitschaft in Gebäuden. Für ein neues Wohngebäude mit mehr als 4 Parkplätzen ist für alle Stellplätze eine Ladebereitschaft erforderlich. In einem Einfamilienhaus ist die Lösung technisch einfach, wenn die Spitzenlast gemanagt wird.
Mehrfamilienhaus
Der Markt für Mehrfamilienhäuser ist reif, und Projekte sind oft größer als im Baltikum. Die Hauptarbeit besteht in der Entscheidung der Wohnungsbaugesellschaft, der Planung und dem Abrechnungsmodell.
Gewerbeimmobilie
Für ein neues Nichtwohngebäude mit mehr als 10 Parkplätzen gelten je nach Anzahl der Parkplätze Anforderungen an Ladepunkte und Ladebereitschaft. Ein bestehendes Nichtwohngebäude mit mehr als 20 Parkplätzen musste bis zum 31. Dezember 2024 mindestens einen Ladepunkt haben.
Öffentliches Laden
Der AFIR-Rahmen gilt für öffentliches Laden. AC bis 22 kW eignet sich hauptsächlich für Standorte mit langen Verweilzeiten.
Vorteile
- Ein reifer Wohnungsbau- und Gewerbeimmobilienmarkt mit klar strukturierten Projekten.
- Regulatorische Anforderungen an bestehende Nichtwohngebäude schaffen konkreten Bedarf.
- Gut geeignet für die Optimierung des Energieverbrauchs und das Spitzenlastmanagement.
Nachteile und Risiken
- Entscheidungsfindung und Planung der Wohnungsbaugesellschaft verlängern den Zeitrahmen.
- Der lokale Wettbewerb ist stark und der Preisdruck ist real.
- Das Projekt muss den lokalen elektrischen Anforderungen entsprechen, was einen lokalen Partner erfordert.
Was HUBCORE hier löst
- Dynamisches Lastmanagement, das die winterliche Heizlast berücksichtigt.
- Messung und Überwachung der Energieflüsse, damit Kosten sichtbar sind.
- Steuerung mehrerer Ladegeräte hinter einem gemeinsamen Anschluss.
- Reporting- und Integrationsbereitschaft für die Immobilienverwaltung.
Wir beobachten Märkte und Technologien und führen den Kunden zu einer passenden Lösung. Eine Lösung muss messbar, steuerbar und integrierbar sein.
Vor dem Angebot prüfen
- Anschlussleistung und gemessene Winter-Spitzenlast.
- Gebäudetyp, Alter und Anzahl der Parkplätze.
- Ob die bestehende Anforderung für Nichtwohngebäude gilt.
- Status der Entscheidung der Wohnungsgesellschaft.
- Abrechnungs- und Verwaltungsmodell.
Offizielle Quellen
Aktualisiert 11.08.2026 — Eine allgemeine technische und regulatorische Übersicht; die Lösung für einen spezifischen Standort muss mit dem lokalen Netzbetreiber, einem kompetenten Elektroinstallateur und, wo relevant, der lokalen Behörde abgestimmt werden.