HUBCORE Validation Lab — wir begrüßen Geräte, Fahrzeuge, Technologien, Pilotstandorte, Sponsoren und Unterstützer.
Zusammenarbeit vorschlagen
Länder

Lettland — EV-Laden und AC bis 22 kW

Die Bauvorschriften von 2026 machen smartes Laden und Lastmanagement hochrelevant.

Einfacher
HUBCORE Schätzung 4.5/5
Aktualisiert 11.08.2026

Die Bewertung 1–5 ist HUBCOREs operative Einschätzung, wie reibungslos eine AC-Lösung bis 22 kW in der Praxis vorbereitet und geliefert werden kann. Es ist keine offizielle Länderbewertung oder eine Einschätzung der Qualität nationaler Vorschriften.

In 60 Sekunden

In Lettland sind die Ladeanforderungen für Neubauten und größere Renovierungen in der Baunorm LBN 200-21 klar festgelegt.

Ein erforderlicher Ladepunkt muss smartes Laden und, wo nötig, bidirektionales Laden ermöglichen.

Die Verkabelung muss für die gleichzeitige Nutzung dimensioniert sein, aber Last- oder Lademanagement kann bei Bedarf bereitgestellt werden.

Das bedeutet, eine steuerbare Lösung ist kein Add-on, sondern ein normaler Bestandteil des Projekts.

AC bis 22 kW: Was ist zu prüfen?

  • Bestehende Netzanschlusskapazität

    Prüfen Sie die Eingangsleistung des Gebäudes und ob die Verkabelung für die gleichzeitige Nutzung dimensioniert ist oder auf Management angewiesen ist.

  • Kapazitätserweiterung

    Muss die Kapazität erhöht werden, kommen ein Netzbetreiberverfahren und Kosten hinzu; Lastmanagement kann dies oft vermeiden.

  • Entscheidung Mehrfamilienhaus

    In einem gemeinschaftlich genutzten Gebäude sind ein Eigentümerbeschluss und eine klare Vereinbarung über Kosten und Nutzung erforderlich.

  • Öffentliche oder private Nutzung

    Für einen öffentlich zugänglichen Punkt gelten die AFIR-Anforderungen für Ad-hoc-Laden, Zahlung und Preisinformationen.

  • Anforderungen an Installateure

    Installation und Design müssen lokalen Bau- und Elektroanforderungen entsprechen; beauftragen Sie einen kompetenten lokalen Partner.

Einfamilienhaus

Eine Einfamilienhauslösung ist technisch einfach: ein Ladepunkt, die bestehende Versorgung und das Lastmanagement im Haus. AC bis 22 kW ist möglich, aber die tatsächliche Leistung hängt vom Fahrzeug und der verfügbaren Kapazität des Hauses ab.

Mehrfamilienhaus

Gemäß LBN 200-21 (Version vom 7. Juli 2026) benötigen neue Wohngebäude mit mehr als 3 Parkplätzen mindestens 1 Ladepunkt, wobei 50 % der Parkplätze vorverkabelt und für den Rest Leerrohre vorhanden sein müssen. Bei einem sanierten Wohngebäude ist der Ladepunkt selbst nicht immer zwingend vorgeschrieben.

Gewerbeimmobilie

Neue Nichtwohngebäude mit mehr als 5 Parkplätzen und größere Renovierungen erfordern mindestens 1 Ladepunkt pro 5 Parkplätze; für Bürogebäude 1 pro 2 Parkplätze. Mindestens 50 % der Parkplätze müssen vorverkabelt sein, mit Leerrohren für den Rest.

Öffentliches Laden

Der AFIR-Rahmen gilt für öffentliches Laden. Bei Renovierungen kann die Anforderung entfallen, wenn die Kosten für Ladepunkte und Leitungen 10 % der Gesamtkosten der größeren Renovierung übersteigen – diese Ausnahme muss im Projekt dokumentiert werden.

Vorteile

  • Die Regeln von 2026 machen smartes Laden und Lastmanagement zu einem natürlichen Bestandteil des Projekts.
  • Die Nachfrage in Neubauten ist stark und der Umfang der Vorverkabelung ist im Voraus bekannt.
  • Die Anforderung, smartes Laden und bei Bedarf bidirektionales Laden zu ermöglichen, passt zum Steuerbarkeitsprinzip von HUBCORE.

Nachteile und Risiken

  • Planungsunterlagen und Genehmigungen können pro Standort umfangreich sein.
  • Entscheidungen von Miteigentümern verlängern die Projektlaufzeit von Mehrfamilienhausprojekten.
  • Die 10%-Kostenschwelle bei Renovierungen kann die Anforderung aufheben und den Projektumfang reduzieren.

Was HUBCORE hier löst

  • Dynamisches Lastmanagement, das die Nutzung der Verkabelung ohne Überschreitung der Eingangskapazität ermöglicht.
  • Messung und Überblick über Energieflüsse auf Gebäudeebene.
  • Koordinierte Steuerung mehrerer Ladepunkte.
  • Reporting- und Integrationsbereitschaft für den Verwalter und Partner.

Wir beobachten Märkte und Technologien und führen den Kunden zu einer passenden Lösung. Eine Lösung muss messbar, steuerbar und integrierbar sein.

Vor dem Angebot prüfen

  • Gebäudetyp und Anzahl der Parkplätze.
  • Ob es sich um einen Neubau oder eine größere Renovierung handelt.
  • Eingangskapazität und gemessene Last.
  • Umfang der Vorverkabelung und Leerrohre im Design.
  • Ob die 10%-Ausnahmeregelung für Renovierungen gilt.

Offizielle Quellen

Aktualisiert 11.08.2026 Eine allgemeine technische und regulatorische Übersicht; die Lösung für einen spezifischen Standort muss mit dem lokalen Netzbetreiber, einem kompetenten Elektroinstallateur und, wo relevant, der lokalen Behörde abgestimmt werden.